EuroJackpot oder Lotto 6 aus 49

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EuroJackpot im Vergleich zu anderen Spielen

Sogar die detaillierteste Auflistung aller Chancen und Gewinne hat wenig Bedeutung, wenn man ihnen nicht mit anderen Spielen und Lotterien übereinstimmt. Es gibt natürlich eine enorme Vielfalt und es ist eine echte Herausforderung, einen Überblick zu machen. Vor allem das Internet ermöglicht es Spielern, an internationalen Formaten teilzunehmen. Allerdings werden auch Neuankömmlinge glücklich sein, wenn sie über verschiedene deutsche Lotterien informiert sind.

Lotto 6 aus 49

Lotto 6aus49 ist wohl das bekannteste und beliebteste Spiel in Deutschland. Seit mehr als 50 Jahren ist die Teilnahme bereits möglich und daher hat sich diese Lotterie in die Köpfe der Deutschen verbrannt. Es ist sozusagen ein echter Teil der deutschen Kultur geworden.

Bei 6 aus 49 gibt es neun Levels, ein wenig weniger wie der Eurojackpot. Und die niedrigste Stufe verspricht eine Pauschale von fünf Euro. Drei Spitzen müssen mindestens die Spitze geben. Die Kombination für die letzte Sieger-Klasse ist zwei Standard-Nummern und die Super-Nummer. Mehr korrekte Vorhersagen machen es möglich, in andere Gewinnklassen zu klettern, die mit prozentualen Auszahlungen ausgestattet sind.

Spiel 77

Das Spiel ist bekannt als die sogenannte zusätzliche Lotterie. Der Vorteil dieses Spiels ist die Beharrlichkeit der Transparenz. Dies ist auf die festen Gewinnquoten zurückzuführen. Es gibt sieben Siegerklassen, und sechs von ihnen haben ein festes System. Die siebte Etappe lohnt sich fünf Euro für Spieler. Natürlich ist es wünschenswert, dass jeder die zweite Klasse erreicht, denn hier schon 77.777 Euro. Nur der Jackpot ist nicht im Voraus fixiert, aber es muss mindestens 177.777 Euro nach den Regeln sein.

Glücksspirale

Die Glücksspirale ist durch die Verwendung anderer Chargennummern gekennzeichnet. Auch hier gibt es gewinnende Klassen, aber die Losnummern sind so gezeichnet, dass jede Bühne eine ganz einmalige Nummer hat. Die Besonderheit ist die attraktive Auszahlungsrate. Das sind etwa 39,4 Prozent. Es ist wahr, dass man bestimmte Gebühren abziehen muss, aber im Allgemeinen ist dieses Verhältnis recht gut.

Auch der maximale Gewinn wird Fans des Glücksspiels sehr attraktiv sein. Es gibt keinen riesigen Jackpot, aber ein monatliches Lösegeld wird empfohlen. Das kann bis zu 7.500 Euro betragen. Das hängt von der individuellen Nutzung ab. Die unmittelbaren Mieten sind also für die Losnummer der Siegerklasse 7.

Es ist natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks, die die Lotterie am meisten anspricht. Aber wer den Eurojackpot kennt, wird feststellen, dass er oder sie immer versuchen wird, herauszufinden, was die Eurojackpot-Siegerzahlen heute waren. Wenn ein günstiges Ticket erworben wurde, können viele Benutzer nicht in der Lage sein, die Eurojackpot-Nummern live zu sehen.

Das liegt an der spannenden Gestaltung des Spiels und den hohen Jackpots, die sich automatisch automatisch in einem potenziellen Markt von rund 200.000.000 Teilnehmern (EU-Einwohner) zusammenfinden. Nationale Lotterien können einfach nicht konkurrieren. Das ist keineswegs eine schlechte Idee, aber vielleicht fühlt sich das eine oder das andere animiert, über die Box hinaus zu schauen.

Sherlock Holmes – Der silberne Ohrring (Retro)

sharlock holmes

Ein Schuss hallt durch die Empfangshalle und der Redner Sir Melvyn Bromsby stürzt wie von einer Kugel getroffen nieder. Anfangs als ein stimmungsvoller Empfang anlässlich des 18. Geurtstags seiner Tochter gedacht, beginnt das Fest mit einer Tragödie. Zu allem Übel wird die attraktive Tochter des reichen Geschäftsmannes dieser Tat beschuldigt und alles spricht augenscheinlich gegen sie. Glücklicherweise sind rein zufällig ein gewisser Herr, der auf den einprägsamen Namen Sherlock Holmes hört, mit seinem Lebensabschnittsgefährten Dr. Watson Zeuge dieses Vorfalls und natürlich sofort galant bereit im Auftrag der Beschuldigten, die den Besitz erben würde, den Fall zu untersuchen und möglichst aufzuklären.

Gestatten, mein Name ist Holmes

Wer kennt nicht die von Sir Arthur Conan Doyle erfundene Romanfigur Sherlock Holmes? Den Gottvater aller Detektive und Meister der detuktiven Ermittlungsmethode, die ausschließlich auf detailgenauer Beobachtung und nüchterner Schlussfolgerung beruht.
Als Inkarnation des Detektives werden vom Spieler, der abwechselnd in die Rolle Sherlocks und seines treuen Begleiters Dr. Watson schlüpft, diese Fähigkeiten gefordert. Denn der geschilderte Vorfall ist nur der Anfang einer mysteriösen Verkettung von Vorfällen, denen das Duo beim Lösen des Falles begegnet und vom Spieler zur erfolgreichen Klärung des Mordes rationales Denken verlangt.

Das Geheimnis des silbernen Ohrrings entführt den Spieler in das viktorianische London am Ende des 19. Jahrhunderts. Sofort fühlt man sich von der Atmosphäre gefangen und durchsucht sogleich den Tatort zu zeitgenössischer Musik nach Hinweisen oder befragt Zeugen. Diese Tätigkeiten bilden den Hauptbestandteil des Spieles.

Im Sinne der Aufklärung

ShNachdem die Zeugen dem Detektiv die Einzelheiten ihres Denkvermögens geschildert haben, beginnt die Suche nach Hinweisen, die sich mitunter als recht schwierig erweist. Denn der Spieler braucht wahre Argusaugen, um die vielen wichtigen winzig kleinen Gegenstände, die sich überall befinden können, zu finden. Hilfreich ist hierbei, dass die Figur den Ort nicht eher verlässt, bis wirklich alles wichtig entscheidende gefunden wurde. Dies könnte man als weibliche Initution bezeichnen, wobei jetzt nicht näher auf das tiefgehende Verhältnis der beiden Freunde eingegangen wird.

Gefundende Gegenstände wie Zettel, Briefe oder Fotos werden in das Logbuch in der jeweiligen Handschrift des Verfassers eingetragen und dies lädt zum öfteren Nachschauen ein. Sowieso ist das Logbuch ein sehr praktischer Bestandteil des Abenteuers und ist bei der Aufklärung des Falles unentbehrlich. Denn es werden außerdem alle (!) Gespräche festgehalten, sowie wichtige Schlussfolgerungen als Notizen automatisch gespeichert. Mit dieser Fülle an Informationen ist der Spieler in der Lage, einige zunächst kurios erscheinende Rätsel oder Vorfälle mit einem kühlen Kopf und einem geschärften Verstand erklären zu können.

Neben dem Finden von den gut versteckten Hinweisen gilt es es manchmal kleinere Kombinatorikaufgaben zu lösen, die nicht immer ganz einfach sind und eine längere Zeit zur Auflösung benötigen. Jedoch wäre eine größere Anzahl dieser Logikaufgaben wünschenswert gewesen, da diese eine Abwechslung zum eher tristen Suchen von Gegenständen darstellt. Ein anderer Versuch der Entwickler, das Spiel abwechslungsreich zu gestalten, ist nicht ganz gelungen. Zweimal gilt es in dem Abenteuer, gewisse “Action-Aufgaben” zu lösen, die nicht jedem Adventure-Spieler gefallen dürften. So darf man an einer Stelle von einem Nachtwächter nicht gesehen werden oder einmal unter Zeitdruck handeln.

Abgerechnet wird zum Schluss

Am Ende eines Ermittlungstages werden die gefundenen Hinweise gesammelt und analysiert. In einem Quiz werden dem Spieler Fragen gestellt, die er richtig beantworten und anhand der Eintragungen im vorbildlichen Logbuch belegen muss. Somit wird man zum Nachdenken über die Geschehnisse gezwungen, was auch nötig ist, um die Übersicht über den sich immer weiter ausweitenden Fall zu behalten.
Belohnt für die ungewohnte Denkarbeit wird der Spieler oftmals mit sehr gelungenen Zwischensequenzen, die unterhaltsam sind, den Fall vorantreiben und an der hohen Intelligenz Holmes, der sich häufig dank seines rationalen Denkens bei seinem verdutzten Gegenüber profiliert, keinen Zweifel lassen.

London in seiner ganzen Pracht

Herausragend in jeder Hinsicht ist die Grafik zu beurteilen, die das viktorianische London mit all seinen Eigenarten und Modeerscheinungen detailiert wie nie zuvor in einem Adventure darstellt. Man fühlt sich ganz in die damalige Zeit versetzt. Abstriche in der Darstellung müssen jedoch wegen der etwas steifen Animationen und Gesichtszüge der einzelnen Protagonisten gemacht werden, die vor allem bei Nahaufnamen ersichtlich werden, was die beeindruckende Leistung der Grafiker aber in keinster Weise lindern soll.

Sherlock Holmes – Der silberne Ohrring – GAMEPLAY

Passend zur Grafik tragen die Musik und die Sprachausgabe ebenfalls zur dichten Atmosphäre bei. Das Ohr wird mit klassischer Musik von Felix Mendelssohn und Niccolo Paganini verwöhnt, die vielleicht nicht jedem Spieler gefallen dürften, jedoch einmal gehört aus dem Spiel nicht mehr wegzudenken sind. Die Sprachausgabe kann auch außer kleinen Ausnahmen mit bekannteren Sprechern überzeugen. Aber diese Qualität ist man vom deutschen Publisher dtp sowieso gewohnt und Sherlock Holmes und das Geheimnis des silbernen Ohrrings kann sich in die Reihe hervorrangender Adventures des Publishers einreihen, der anscheinend im Alleingang das Genre wiederbeleben will.

King Bounty: Crossworlds Testbericht

kings bounty
Das erste King´s Bounty erschien Anfang der 90er Jahre und gilt als geistiger Vater der Heroes of Might and Magic – Reihe. 2008 wurde die Serie mit King´s Bounty: The Legend fortgesetzt. Nach der zweiten Neuveröffentlichung Armored Princess folgt nun das erste AddOn, Crossworlds. Mit drei neuen Kampagnen und dem Volk der Orks will der Titel neue und alte Fans locken. Kann das Spiel des russischen Entwicklers Katauri Interactive die herausragende Qualität seiner Vorgänger erreichen? Lest es selbst, in unserem Test der englischen Version:
Neuaufguss?
Die King´s Bounty – Spiele sind Strategietitel. Wir wandern als Held in einer Fantasy – Welt umher, erfüllen Aufgaben und besiegen Gegner. In den Gefechten agieren die Einheiten rundenweise; das normale Spielgeschehen hingegen findet, anders als in den Heroes – Spielen, in Echtzeit statt.
Crossworlds bietet drei neue Kampagnen:
Defender of the Crown lässt uns als Prinzessin Amelie nach der Handlung von Armored Princess spielen. Wir kommen nach Tenea zurück, um uns den ‘Verteidiger der Krone’ – Titel zu verdienen. Dazu müssen wir in vorgegebenen Arenen schwere Gefechte bestreiten. Feinde graben sich hinter starken Mauern ein, Barracken produzieren Nachschub und magische Türme beharken uns mit Blitzen. Die Schwierigkeit dieser Mission ist recht hoch, als Ausgleich erhalten wir sehr viel Gold und Erfahrung für die Gefechte. Wichtiger Gefährte auf den einzigartigen Schlachtfeldern: Unser Hausdrachen, den wir wie gehabt ebenfalls leveln können, um Feinde mit Hieben, Kugelblitzen und Feuer zu malträtieren.
Die zweite neue Kampagne nennt sich Champion Arena. Söldner Arthur kämpft in der Thousand Emperors – Arena gegen acht Bossmonster. Diese sind teilweise bereits aus den Vorgängern bekannt;  so hat etwa der Kraken wieder seinen Auftritt. Zwischen den aufreibenden Schlachten stellen wir uns mit verschiedenen Gilden gut, erfüllen Aufgaben und rekrutieren als Gegenleistung Truppen. Nur wer immer allen Herausforderungen annimmt, erreicht das nötige Level, um die anspruchsvollen Gladiatorenkämpfe zu bestehen. Übrigens hat Altair, Held aus Assassin´s Creed, hier einen Kurzauftritt.
Beiden Kampagnen ist eins gemein: Sie sind kurz. Anstatt eine ausgedehnte Welt zu erkunden, wo uns Quests und Items erwarten, müssen wir mit kleinen Levelschläuchen Vorlieb nehmen, in denen ein großer Kampf sich an den nächsten reiht.
Das ist aber nicht als Nachteil zu verstehen. Die Gefechte sind packend und fordern vollen Einsatz aller Möglichkeiten. Wer nicht alle Zauber und Fähigkeiten verwendet, wird nicht lange überleben können.
Die Zugänglichkeit ist durchaus ein Kritikpunkt am Titel. Zwar hilft uns ein kurzes Tutorial beim Einstieg in die Spielwelt, die tieferliegenden Mechaniken versteht aber nur, wer schon die Vorgänger gespielt hat. Alle anderen sollten ein Mindestmaß Neugierde und Frustresistenz mitbringen.
kings bounty testbericht
Grün macht´s
Die dritte Kampagne, Orcs on the March, unterscheidet sich vom Rest vor allem im Umfang. Sie basiert auf der Armored Princess – Kampagne und erweitert diese um eine Ork – Invasion, die wir abwehren müssen. Dabei erscheinen neue Kreaturen, Zauber und Gegenstände, außerdem wurden einige neue Orte eingefügt.
Hier kann man sich fragen: Ist Crossworlds nicht mehr als ein simples DLC – Pack mit zwei kurzen Missionen und einer relaunchten, bereits bekannten Kampagne?
Die neuen Aufträge sind mehr als nur lieblos hingeschluderte Geldmacherei. Sowohl in den Bosskämpfen als auch auf den taktischen Schlachtfeldern merkt man, wie die Entwickler am Spiel gefeilt haben. Sinnvolle Neuerungen und Herausforderungen erwarten die Spielgemeinde. Ein weiteres wichtiges Argument: Der mitgelieferte Editor ermöglicht das Erschaffen eigener Szenarien und wird dem Spiel voraussichtlich eine lange Lebensdauer bescheren.
Grafisch kann King´s Bounty: Crossworlds ebenfalls überzeugen. Die Engine leistet hervorragende Arbeit und präsentiert das Geschehen in wunderschöner Optik. Soundtechnisch ist die mangelnde Vertonung zu bemängeln. Nahezu alle Aufgaben und Gespräche finden ohne Sprachausgabe statt. Das mag Teil der King´s Bounty – Serie sein, nimmt den langen Texten jedoch viel Charme und verleitet zum Überspringen.